Warum Tauchen Lernen? 10 Gute Gründe

Tauchen, Abenteuer

Du liebst die Unterwasserwelt, bist dir aber nicht sicher, ob du tauchen lernen willst?
Diese Gründe, ein zertifizierter Taucher zu werden, werden dir helfen, eine Entscheidung zu treffen.

Es gibt viele Gründe, das Tauchen zu lernen, und ich könnte tagelang darüber reden, ohne dass mir der Gesprächsstoff ausgeht. Tauchen ist einfach fantastisch, und wenn du einen Tauchschein machst, eröffnet sich dir eine Welt voller wundervoller neuer Möglichkeiten.

Sobald du tauchen lernst, begibst du dich auf eine unglaubliche Reise, die dich in eine neue Umgebung voller Wunder eintauchen lässt. Es ist ein nicht enden wollendes Abenteuer und kann der Startpunkt für die Reise deines Lebens sein.

Es mag dich überraschen, aber ich habe nie davon geträumt, tauchen zu lernen. Aber als ich nach Australien gezogen bin wollte ich Tauchen lernen, da das Great Barrier Reef schon immer auf meiner Bucket Liste stand.

Und dann sprang ich während meines OWD-Kurses zum ersten Mal mit einer Flasche auf dem Rücken ins Meer und war sofort Feuer und Flamme. Im Handumdrehen ging es von „nur im GBR tauchen“ zu „welche anderen Orte auf der Welt haben noch tolle Tauchplätze„.

Seitdem hatte ich die Gelegenheit, auf der ganzen Welt zu tauchen, und mit jedem Tauchgang habe ich mich mehr in die Unterwasserwelt verliebt. Ich wünschte nur, jemand hätte mir von diesen Gründen erzählt Tauchen zu lernen, damit ich es schon früher gelernt hätte.

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1. Du erlebst, wie es sich anfühlt zu fliegen

Tauchen ist dem Fliegen am nächsten. Sobald du deine Tauchausrüstung angelegt hast und ins Wasser gesprungen bist, kann es sich anfühlen, als ob es nichts um dich herum gibt. Du bist scheinbar schwerelos und bewegst dich mit jedem Atemzug leicht auf und ab. Es ist die ultimative Freiheit.

Wenn es nichts gibt, woran du stoßen könntest, kannst du herumwirbeln und einfach Spaß haben. Ich mache das gerne während des Sicherheitsstopps, wenn man drei Minuten lang eine bestimmte Tiefe halten muss.

Möglicherweise gibt es sogat Videobeweise, dass ich beim Tauchen manchmal einfach die Arme ausbreite und so tue, als würde ich tatsächlich fliegen.

Das war es, was mich anfangs dazu gebracht hat, weiter zu tauchen, nachdem ich Tauchen gelernt habe. Und ich glaube, dass die meisten Taucher dieses Gefühl der Schwerelosigkeit auch lieben.

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2. Du bekommst Dinge zu sehen, von denen die meisten nur träumen können

71% unseres Planeten sind von Wasser bedeckt, 96,5% davon sind Ozeane. Daher gibt es unter der Wasseroberfläche eine Menge zu sehen, die nur denjenigen vorbehalten ist, die tauchen können oder ein U-Boot besitzen. Da du wahrscheinlich kein eigenes U-Boot hast, musst du tauchen lernen, um die Wunder der Unterwasserwelt zu sehen.

Beim Tauchen kannst du pulsierende Korallenriffe sehen, die voller Leben sind, mit Schildkröten, die über das Riff gleiten, während Rochen den Sandboden durchsuchen.

Und wenn du etwas Erfahrung gesammelt und die Tauchausbildung erweitert hast, kannst du auch in Cenoten tauchen. Hierbei gibt es Cenoten wie Cenote Angelita mit seiner gespenstischen Schwefelwasserstoffschicht oder Cenote El Pit mit seinen magischen Lichtstrahlen, die an sonnigen Tagen das Wasser durchdringen.

Egal, wo du tauchst, du wirst feststellen, dass es eine wunderbare Welt ist, die denjenigen, die es wagen, sie zu erforschen, Erfahrungen jenseits ihrer wildesten Vorstellungen bietet. Und während manche davon träumen, diese Eindrücke selbst zu gewinnen, nachdem sie eine Dokumentation gesehen haben, kannst du sie erleben, wenn du tauchen lernst.

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3. Die faszinierenden Tierbegegnungen

Die ethischen Tierbegegnungen sind ein weiterer Grund, Tauchen zu lernen. Es ist zwar möglich, an Orten wie dem Cape Range National Park (Westaustralien) oder Akumal (Mexiko) mit Schildkröten zu schnorcheln, aber es ist noch besser eine Schildkröte beim Tauchen zu beobachten. Du bist nicht darauf angewiesen, die Luft anzuhalten, und kannst Schildkröten in größeren Tiefen als beim Schnorcheln beobachten.

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Im Laufe der Jahre habe ich viele Schildkröten gesehen, und ich kann dir sagen, dass es immer wieder etwas Besonderes ist, eine von ihnen beim Fressen oder beim Gleiten durch das Wasser zu beobachten.

Andere fantastische Tierbegegnungen beim Tauchen sind die Delfine und Haie, und nach einer Weile wirst du feststellen, dass viele Haie einfach nur neugierige Welpen des Ozeans sind. Je nachdem, wo du tauchst, kannst du auch Robben und Mantas begegnen.

Taucher, die besonders viel Glück haben, sehen vielleicht sogar den größten Fisch der Welt, den Walhai. Eine Begegnung, die noch magischer ist als das Schwimmen mit Walhaien bei Isla Mujeres.

4. Du triffst tolle Menschen in der Tauchgemeinschafty

Abgesehen von den Wassertieren lernst du beim Tauchen auch andere Taucher kennen und schließt neue Freundschaften. Da alle Taucherinnen und Taucher dieselbe Leidenschaft teilen, habt ihr automatisch ein Gesprächsthema, wenn ihr euch trefft, und nach ein paar gemeinsamen Tauchgängen gibt es bestimmt Insider-Witze und lustige Geschichten.

Auch wenn nicht jeder Taucher der ideale Tauchpartner für dich ist, wird es immer etwas geben, worüber ihr reden könnt. Deshalb ist der Beitritt zu einem Tauchclub eine der besten Möglichkeiten, um in einer neuen Stadt Freunde zu finden.

Eine meiner schönsten Erinnerungen daran, neue Taucher kennenzulernen, war während meiner ersten Tauchsafari. Ich nahm als Alleinreisende an der Reise teil, und fast jeder kannte mindestens einen anderen Taucher an Bord.

Und doch saßen alle am Ende des ersten Tages wie Freunde zusammen, um sich die Fotos der Tauchgänge des Tages anzusehen.

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Foto: Andres (Koox Diving)

5. Du kannst versunkene Kapitel der Geschichte erforschen

Die Meere und Seen sind voll von versunkenen Stücken der Geschichte wie Schiffs- und Flugzeugwracks und sogar versunkenen Städten. Wenn du tauchst kannst du also Teile der Weltgeschichte erkunden, von denen viele nur hören.

Beliebte Wracktauchgänge sind die SS Yongola (Queensland, Australien), die SS Thistlegorm im Roten Meer und die Fujikawa Maru in der mikronesischen Truk Lagune. Malta ist berühmt für seine Wracktauchgänge und ein guter Ausgangspunkt, wenn du ein neuer Taucher bist.

Es gibt viele versunkene Städte und Bauwerke auf der ganzen Welt, so dass es sich lohnt, das Tauchen zu lernen, wenn du dich für Geschichte interessierst. Wenn du ein zertifizierter Taucher bist, kannst du das versunkene Baiae in Italien mit seinen unberührten Mosaiken oder Thonis-Herakleion vor der Küste von Alexandria in Ägypten erkunden.

Neben Orten, die aufgrund von Naturkatastrophen untergegangen sind, gibt es auch Orte wie das sowjetische Rummu-Gefängnis in Estland, das heute in einem gefluteten Steinbruch liegt.

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6. Es ist eine tolle Sache, die man auf Reisen machen kann

Tauchen ist sowohl etwas, das man auf Reisen tun kann, als auch ein Grund zum Reisen. Wenn du erst einmal tauchen gelernt hast, stellst du vielleicht plötzlich fest, dass es auf der Insel, die du für deinen jährlichen Strandurlaub besucht hast, eine Menge Tauchbasen gibt. Plötzlich gibt es mehr, was du in deinem Urlaub tun kannst, und du kannst einen neuen Aspekt eines Ortes erkunden, den du bereits liebst.

Wenn du routinemäßig in Ägypten Urlaub machst, solltest du auf jeden Fall ein paar Tage zum Tauchen im Roten Meer einplanen. Das Gleiche gilt auch für die Kanarischen Inseln, denn auf Gran Canaria und den anderen Inseln gibt es tolle Tauchplätze.

Das Gleiche gilt auch, wenn du einen Urlaub an einem neuen Reiseziel planst, denn es gibt überall auf der Welt tolle Tauchmöglichkeiten. Wenn du einen Roadtrip nach Westaustralien planst, solltest du auf jeden Fall das Tauchen am Ningaloo Reef in deine Reiseroute aufnehmen, und wenn du nach Mexiko fährst, solltest du das Tauchen in magischen Umgebungen wie Cenote Car Wash nicht verpassen.

Tauchen ist die perfekte Ergänzung zu einem abgerundeten Urlaub, deshalb empfehle ich dir, vor deiner nächsten Auslandsreise das Tauchen zu lernen.

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7. Du tauchst in eine ruhige Umgebung ein, weit weg vom Stress des Lebens an der Oberfläche

Abgesehen von dem gelegentlichen Geräusch eines Bootsmotors gibt es normalerweise keinen Lärm, wenn du unter Wasser bist. Solange du keine Vollgesichtsmaske mit Mikrofon und Lautsprecher trägst, wird nicht geredet.

Dies macht Tauchen zur perfekten Aktivität, wenn du dem Stress deines Alltags entfliehen willst. An der Oberfläche bleibt alles zurück, und in der Stunde unter Wasser kannst du die Ruhe genießen und die Wunder um dich herum bewundern.

Mein Tipp für gestresste Workaholics und Expats, die in der Nähe des Ozeans oder eines anderen Gewässers leben: Lerne tauchen! Ein Tauchgang kann Wunder bewirken, um deinen Kopf frei zu bekommen.

8. Du lernst, ohne Worte zu sprechen

„Ok“, „auftauchen“, „abtauchen“ und „Schildkröte“ – Wenn du tauchen lernst, musst du lernen, ohne Worte zu sprechen, da es normalerweise keine andere Möglichkeit gibt, sich unter Wasser zu verständigen. Es gibt Hunderte von Handzeichen, mit denen du dich beim Tauchen verständigen kannst, ohne zu sprechen. In gewisser Weise sind sie eine eigene Sprache.

Es gibt kaum etwas, das man nicht mit den Händen sagen kann, und die Standardzeichen sowie die Zeichen für die meisten Tiere sind international einheitlich. Wenn du also tauchen lernst, kannst du über Sprachbarrieren hinweg kommunizieren.

Wenn du einen Tauchpartner hast, der zufällig auch Unterwasserfotograf ist, kannst du dir zusätzliche Handzeichen ausdenken, um eure Kommunikation unter Wasser zu verbessern. Das kann eine Menge Spaß machen, also probiere es doch einmal aus.

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Außerdem lernst du so, die Reaktionen der Menschen zu lesen. Schließlich musst du beobachten, wie dein Tauchpartner reagiert und sich verhält, um beim Tauchen sicher zu sein.

Das ist besonders wichtig, wenn du später ohne zusätzliche Ausbildung in größere Tiefen als die 18-Meter-Grenze für Open Water Divers (Freiwasser-Taucher) tauchst.

9. Du wirst deiner Bucket Liste einen neuen Abschnitt hinzufügen

Es gibt viele einzigartige Tauchplätze. Und je weiter du deine Tauchreise fortsetzt, desto mehr von ihnen werden auf deiner Liste der Orte landen, an denen du tauchen möchtest.

Du hast eine riesige Auswahl an Tauchplätzen und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt sogar Tauchplätze voller Geheimnisse wie das Yonaguni Monument in Japan, welches manche für eine natürliche Formation halten, während andere glauben, dass es ein von Menschenhand geschaffenes Bauwerk ist. Nutze die Chance und sieh es dir selbst an, sobald du das Tauchen gelernt hast, damit du dir deine eigene Meinung bilden kannst.

Wenn du etwas Unglaubliches statt eines Geheimnisses suchst, ist Island ein guter Ort dafür. Schließlich kannst du dort in Silfra zwischen zwei Kontinenten tauchen und findest aam Strýtan Tauchplatz den einzigen tauchbaren Hydrothermalschlot.

Und natürlich gibt es auch berühmte Tauchziele wie die Galapagosinseln und Raja Ampat, die für ihr blühendes Meeresleben bekannt sind.

Wenn du Kunst liebst, solltest du das Unterwassermuseum in Cancun und die Bask Nest Unterwasserskulpturen auf Gili Meno auf deine Bucket Liste setzen.

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10. Du lernst mehr über die Meeresumwelt

Tauchen zu lernen bedeutet auch, dass du viel über die Meeresumwelt und das Leben darin lernst. Am Anfang ist es vielleicht nur der Wunsch, mehr über das zu erfahren, was du beim Tauchen siehst, aber mit der Zeit engagieren sich die meisten TaucherInnen leidenschaftlich für den Schutz der Ozeane und anderer Gewässer.

Wenn du siehst, wie wertvoll diese Ökosysteme sind, wirst du dich wahrscheinlich für ihren Schutz einsetzen – sei es, weil dir Nachhaltigkeit wichtig ist, oder weil du möchtest, dass deine Lieblingstauchplätze so schön bleiben, wie sie sind.

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Zögere also nicht, deinen Beitrag zu leisten, auch wenn du noch kein zertifizierter Taucher bist. Es gibt viele Möglichkeiten, mehr über die Meeresumwelt zu erfahren und noch mehr Dinge, die du tun kannst, um sie zu schützen.

Fang einfach damit an, bei einem Strandspaziergang Plastikmüll aufzusammeln oder auf Reisen Plastikmüll zu reduzieren. Und wenn du Gruppenaktivitäten bevorzugst, kannst du auch an einer Strand- oder Flussreinigung teilnehmen.

Zusammenfassung: Warum tauchen lernen?

Es gibt noch viele weitere Gründe, das Tauchen zu erlernen, aber ich glaube, dass die zehn oben genannten die überzeugendsten sind. Es sind die wichtigsten, aber dann gibt es noch die Freude, die du empfindest, wenn du deinen Lieblingshai siehst, oder den magischen Moment, wenn du endlich deine eigene Tauchausrüstung kaufst.

Wenn du aus diesen Gründen vom Tauchen träumst, dir aber nicht sicher bist, ob es das Richtige für dich ist, empfehle ich dir einen Schnuppertauchgang (Discover Scuba Dive) zu machen, bevor du deinen Tauchschein machst.

Diese Schnuppertauchgänge werden beaufsichtigt und du lernst die Grundlagen, die du für einen sehr flachen Tauchgang brauchst. Somit sind sie der ideale Weg, um herauszufinden, ob du bereit bist, als Gerätetaucher in die Unterwasserwelt einzutauchen, oder ob du möglicherweise lieber ein Freitaucher sein solltest.

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Welcher dieser Gründe, das Tauchen zu erlernen, bringt dich dazu, den Tauchschein zu machen?

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Warum solltest du Tauchen lernen 1
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Ich bin die Gründerin von A Nomad's Passport und eine halb-nomadische Fotografin und Bloggerin. Ursprünglich komme ich aus Deutschland und habe ich in mehreren Ländern inklusive Australien, Mexiko und Malta gelebt.

Als Outdoor- und Kultur-Liebhaber schreibe ich über alle Formen von Adenture Travel, von Outdoor-Aktivitäten wie Tauchen und Wandern bis hin zu kulturellen Erlebnissen, sowie Roadtrips und Reisepläne, die diese Elemente kombinieren.

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